Als Hersteller von Reinigungs- und Kommunaltechnik berührt Nachhaltigkeit bei Hako viele Facetten der täglichen Arbeit – von der Entwicklung von Produkten und Technologien über den Umgang mit Energie und Ressourcen bis hin zum Miteinander im Unternehmen, geprägt von Respekt und Chancengleichheit. Hako verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, der ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Als international tätiges Unternehmen übernimmt Hako Verantwortung für die Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit.
Als Hersteller von Reinigungs- und Kommunaltechnik berührt Nachhaltigkeit bei Hako viele Facetten der täglichen Arbeit – von der Entwicklung von Produkten und Technologien über den Umgang mit Energie und Ressourcen bis hin zum Miteinander im Unternehmen.
Als Hersteller von Reinigungs- und Kommunaltechnik berührt Nachhaltigkeit bei Hako viele Facetten der täglichen Arbeit – von der Entwicklung von Produkten und Technologien über den Umgang mit Energie und Ressourcen bis hin zum Miteinander im Unternehmen, geprägt von Respekt und Chancengleichheit. Hako verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, der ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Als international tätiges Unternehmen übernimmt Hako Verantwortung für die Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit.

Nachhaltigkeitsprogramm
Wesentliche Themen und Projektteams
Im Rahmen einer Wesentlichkeitsanalyse hat Hako die für das Unternehmen zentralen Nachhaltigkeitsthemen ermittelt und nach ihrer Bedeutung für Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft und Stakeholder priorisiert. Auf dieser Grundlage wurde ein zielgerichtetes Nachhaltigkeitsprogramm entwickelt.
Für Themenfelder, in denen Abweichungen zwischen dem Status quo und der strategischen Positionierung festgestellt wurden, hat Hako interdisziplinäre Projektteams gebildet. Diese setzen sich aus Expert:innen der jeweiligen Fachbereiche zusammen und entwickeln konkrete Ziele und Maßnahmen – als integraler Bestandteil des Nachhaltigkeitsprogramms.
Aktuell sind Projektteams zu folgenden Themen aktiv:
• Kreislaufwirtschaft
• Energie- und Wasserverbrauch
• Ökologische Betriebsführung
• Produktspezifische Informationen
• Kommunikation und Wertschätzung
• Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Gesundheit der Mitarbeitenden
• Diversität und Chancengleichheit
Ökonomisch
Ökologisch
Soziales
Wirtschaftliche Leistung
Das unternehmerische Handeln von Hako ist auf langfristigen wirtschaftlichen Erfolg ausgerichtet – im Zusammenspiel mit ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung. Durch die Erwirtschaftung von Gewinnen sichert Hako die eigene Zukunftsfähigkeit und leistet zugleich einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Umfelds.
Ein wesentlicher Teil des erzeugten wirtschaftlichen Werts wird an verschiedene Anspruchsgruppen verteilt. Dazu zählen insbesondere Aufwendungen für Mitarbeitende, Zahlungen an Lieferanten sowie Abgaben an den Staat. Bei der Wahl der Lieferanten setzt Hako auf verlässliche, überwiegend regional geprägte Geschäftsbeziehungen: 65 % des Beschaffungsbudgets der Hako GmbH entfallen auf Lieferanten mit deutscher Rechnungsadresse, weitere 31 % auf Lieferanten im europäischen Ausland.
Darüber hinaus erfolgt eine Ausschüttung an die L. Possehl & Co. mbH, die einen Teil der Dividende an die Possehl-Stiftung weitergibt. Diese fördert gemäß ihrer Satzung unter anderem gemeinnützige Einrichtungen, Bildung, Kultur und soziale Projekte und leistet damit einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Gemeinwesens.

Klimastrategie und Emissionen
Seit 2023 erfasst Hako die Treibhausgasemissionen entlang der Scopes 1, 2 und 3 nach dem GHG Protocol. Im Rahmen der Science Based Targets initiative (SBTi) hat sich die Hako Gruppe zu einer Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen verpflichtet, die mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens vereinbar ist.
Zur Unterstützung dieser gruppenweiten Ziele werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt: die schrittweise Elektrifizierung der Fahrzeugflotte, den Ausbau von Photovoltaikanlagen, die energetische Sanierung von Standorten sowie den verstärkten Einsatz recycelter Materialien. Gemeinsam mit der Possehl Gruppe arbeitet Hako zudem an einer Klimarisikoanalyse, um mögliche Auswirkungen auf Standorte, Prozesse und Geschäftsaktivitäten zu bewerten.
Während die Emissionen aus Scope 1 und Scope 2 in den Jahren 2023 und 2024 weitgehend konstant blieben, konnte Hako im Jahr 2025 eine Reduktion um 7,7 % erzielen. Die Entwicklung ist insbesondere auf den gesunkenen Kraftstoffverbrauch infolge der sukzessiven Umstellung der Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge sowie auf energetische Sanierungen am Hauptsitz Bad Oldesloe zurückzuführen.


Energiemanagement
Das Energiemanagement bei Hako umfasst sowohl die Energieverbräuche an den eigenen Standorten und in den betrieblichen Prozessen als auch den Energiebedarf der Maschinen im Kundeneinsatz.
Um den Energieverbrauch an den Unternehmensstandorten zu reduzieren, wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz umgesetzt. Dazu gehören unter anderem die Umstellung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung, der Bau energieeffizienter Gebäude sowie der Einsatz von Wärmepumpen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau erneuerbarer Energien. An weiteren Standorten wurden Photovoltaikanlagen installiert. Die Anlage am Hauptsitz in Bad Oldesloe wurde von ursprünglich 150 kWp auf 600 kWp erweitert. Ergänzend wird die Fahrzeugflotte schrittweise elektrifiziert.
Auf Produktebene liegt der Fokus auf der Entwicklung energieeffizienter Antriebstechnologien. Die neue Generation der Scheuersaugmaschinen Scrubmaster B35 und B50, die als Nachfolger der B30 und B45 entwickelt wurden, ermöglicht durch effizientere Antriebsmotoren Energieeinsparungen von bis zu 34 %.
Mit dem ersten vollelektrischen Multicar M31 ZE wird die Elektrifizierung der Produktpalette weiter vorangetrieben. Die Markteinführung ist für das erste Quartal 2027 geplant.
Recycelte Materialien und Kreislaufwirtschaft
Bereits bei der Entwicklung und Konstruktion der Maschinen spielen Aspekte wie Materialauswahl, Materialeffizienz, Reparierbarkeit, Demontierbarkeit und Recyclingfähigkeit eine Rolle. Eine eigens aufgestellte Guideline für nachhaltige Konstruktion unterstützt die Entwicklungsteams dabei, diese Kriterien frühzeitig in den Entwicklungsprozess einzubeziehen.
Der Einsatz recycelter Materialien wird schrittweise ausgebaut. Beim Scrubmaster B25 werden bereits Post-Industrial-Rezyklate aus internem Produktionsausschuss für die Herstellung der Frisch- und Schmutzwassertanks eingesetzt. Dadurch konnten 2025 rund 12,6 Tonnen Primärmaterial eingespart werden. Zudem wird bereits auf die Verwendung von Post-Consumer-Rezyklaten aus externen Stoffkreisläufen gesetzt. Künftig soll die Verwendung von Materialien aus bestehenden Stoffkreisläufen auf weitere Maschinenteile ausgeweitet werden.
Neben der Produktentwicklung umfasst dieser Ansatz auch die Wiederaufbereitung gebrauchter Maschinen. Die Aufbereitung erfolgt überwiegend zentral über die Hako Service GmbH. Dort werden gebrauchte Maschinen instandgesetzt und für eine weitere Nutzung vorbereitet.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird bei Hako durch verschiedene Rahmenbedingungen unterstützt. Neben der gesetzlich geregelten Elternzeit unterstützt Hako die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch eine Ferienbetreuung für Kinder von Mitarbeitenden während der Sommerferien. Darüber hinaus können Mitarbeitende in der Verwaltung bis zu 40 % ihrer Arbeitszeit mobil arbeiten. Dies ermöglicht eine flexiblere Gestaltung des Arbeitsalltags und erleichtert die Vereinbarkeit beruflicher und familiärer Verpflichtungen.


Arbeitsbedingungen, Sicherheit und Gesundheit
Ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld ist ein wichtiger Bestandteil der Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz bei Hako ergänzt die gesetzlichen Vorgaben durch weiterführende Maßnahmen. Dazu zählen regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen, die Auswertung von Arbeitsunfällen sowie ein zertifiziertes Arbeitsschutzmanagement. Die Produktionsstandorte Bad Oldesloe und Glindow sowie die Vertriebsniederlassung Hamburg sind nach ISO 45001 zertifiziert.
Diversität und Chancengleichheit
Bei Hako werden alle Mitarbeitenden unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder anderen Diversitätsmerkmalen gleichbehandelt und sollen vergleichbare Möglichkeiten für ihre berufliche Entwicklung erhalten. Grundlage dafür ist der unternehmenseigene Verhaltenskodex, der für alle Beschäftigten gilt.
Bei der Vergütung erfolgt die Einstufung unabhängig vom Geschlecht. Im Jahr 2025 lag das geschlechtsspezifische Lohngefälle bei Hako bei 0,64 %.

Unsere bisherigen Erfolge
(im Vergleich zu 2024, Quelle: Nachhaltigkeitsbericht 2025)
Unser Engagement




EcoVadis
Die Nachhaltigkeitsleistung der Hako Gruppe wurde 2025 durch EcoVadis mit Bronze bewertet. Mit einer Gesamtpunktzahl von 65 von 100 Punkten erzielte Hako 63 Punkte im Bereich Environment, 70 Punkte im Bereich Labor & Human Rights, 47 Punkte im Bereich Ethics sowie 75 Punkte im Bereich Sustainable Procurement.
Charta der Vielfalt
Bei Hako bedeutet Diversität: gleiche Chancen für alle. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt hat sich Hako zu einem wertschätzenden und vorurteilsfreien Arbeitsumfeld bekannt, in dem jeder Mensch willkommen ist – unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, Religion, Behinderung oder sexueller Orientierung.
Blauer Engel
Die Citymaster 1650 und 2250 sind mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Beide Maschinen erfüllen die strengen Kriterien des deutschen Umweltzeichens nach DE-UZ 59a für lärmreduzierte Kommunalfahrzeuge.
AGR-Gütesiegel
Maschinen von Hako unterstützen eine rückenschonende Arbeitsweise. Die Multicar, Citymaster und Scrubmaster wurden für ihr ergonomisches Gesamtmaschinenkonzept von der Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR) geprüft und mit dem Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ ausgezeichnet.
Nachhaltigkeitsbericht
Unser Nachhaltigkeitsbericht informiert ausführlich und transparent über unsere Projekte und Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit.





